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Energievermarktung

Sie vermarkten Ihren Solarstrom profitabel — wir optimieren Ihre Erlösströme: Direktvermarktung, ZEV und Börsenvermarktung für maximale Wirtschaftlichkeit Ihrer PV-Anlage.

Sie vermarkten Ihren Solarstrom profitabel — wir optimieren Ihre Erlösströme.

Das Wichtigste in Kürze

5 Min. Lesezeit

Industrielle und gewerbliche PV-Anlagen erzeugen häufig mehr Strom, als der Betrieb selbst verbraucht. Wer diesen Überschuss unkontrolliert einspeist, verschenkt Erlöspotenzial: Die Rückspeisevergütung richtet sich seit 2026 nach dem quartalsweisen Referenzmarktpreis des BFE — typischerweise 3–14 Rp./kWh je nach Saison — und bietet keine Planungssicherheit über die 20-jährige Anlagenlaufzeit. Für maximale Wirtschaftlichkeit strukturieren wir Ihre Vermarktungsstrategie schlüsselfertig — von der Wahl des richtigen Vermarktungswegs bis zum laufenden Portfolio-Management.

Warum Ihre Vermarktungsstrategie über die Wirtschaftlichkeit entscheidet

Das Schweizer Energierecht eröffnet seit 2025 neue Möglichkeiten für die aktive Vermarktung Ihres Solarstroms.

Das revidierte Energiegesetz (EnG) mit dem Mantelerlass schafft verbindliche Mindestversorgungspflichten der Netzbetreiber und erweitert die ZEV-Logik um den virtuellen ZEV (vZEV) und die Lokale Elektrizitätsgemeinschaft (LEG, seit 1. Januar 2026). Gleichzeitig schwanken Spotmarktpreise an der EPEX SPOT (Swissix) saisonal stark: Der Marktwert Solar liegt im Sommer bei 2–5 Rp./kWh, im Winter bei 8–11 Rp./kWh — professionelles Portfolio-Management ist entscheidend.

3–14 Rp./kWh
Netzeinspeisung — quartalsweise nach BFE-Referenzmarktpreis, saisonal schwankend
15–22 Rp./kWh
ZEV-Innenpreis — planbare Erlöse über gesamte Anlagenlaufzeit
2–11 Rp./kWh
Direktvermarktung Börse — Marktwert Solar je nach Saison, plus HKN-Erlöse

Wer heute die Vermarktungsstrategie festlegt, bestimmt die Wirtschaftlichkeit seiner Anlage über die nächsten 20 Jahre. Wir analysieren Ihre Situation — Anlagengrösse, Eigenverbrauchsquote, Netzgebiet, Risikoappetit — und empfehlen die optimale Kombination der verfügbaren Wege.

Vermarktungswege im Vergleich

Sechs Vermarktungsoptionen stehen zur Verfügung — einzeln oder kombiniert. Der richtige Mix hängt von Ihrer Anlagengrösse, Ihrem Standort und Ihrer Risikobereitschaft ab.

Welcher Vermarktungsweg passt zu Ihrer Anlage?

Merkmal Status Quo Mit Ampere Dynamic
Typischer Erlös (Rp./kWh) 3–14 (Netzeinspeisung) 15–22 (ZEV) oder 2–11 (Börse) plus 1–4 (HKN)
Planungssicherheit Gering — quartalsweise nach BFE-Referenzmarktpreis Hoch — langfristige Verträge möglich
Mindestvoraussetzung Keine ZEV: Arealnutzung; LEG: Gemeinde; PPA: ab ca. 3 GWh Verbrauch
Verwaltungsaufwand Minimal Wir übernehmen das Portfolio-Management vollständig
Marktpreisrisiko Kein (aber auch keine Upside) PPA: kein Risiko; Börse: saisonal, mit Management
Geeignet für Kleinanlagen als Einstieg Industrieanlagen ab ~100 kWp für aktive Vermarktung

Ihre sechs Vermarktungsoptionen im Detail

  • Netzeinspeisung (3–14 Rp./kWh)

    Ausgangspunkt oder für Restmengen nach Eigenverbrauchsoptimierung. Die Vergütung folgt seit 2026 dem quartalsweisen BFE-Referenzmarktpreis (ab Mitte 2026 stundenbasiert).

  • ZEV (15–22 Rp./kWh)

    Attraktivste Option für Areale mit mehreren Stromabnehmern: Sie erzielen 15–22 Rp./kWh, während Ihre Abnehmer günstiger als beim Netzbezug einkaufen. Mehr erfahren

  • LEG — seit 1. Januar 2026

    Stromverkauf über das öffentliche Netz innerhalb einer Gemeinde — mit reduziertem Netznutzungsentgelt. Ideal für Produzenten ohne direkte Arealnachbarn. Mehr erfahren

  • Börsenvermarktung (2–11 Rp./kWh)

    Saisonales Upside-Potenzial durch Spotmarkt-Partizipation an der EPEX SPOT (Swissix). Erfordert professionelles Portfolio-Management.

  • PPAs (fixe Preise, 5–10 Jahre)

    Power Purchase Agreements sichern Grossverbrauchern ab ca. 3 GWh Jahresverbrauch fixe Abnahmepreise — maximale Planungssicherheit.

  • Herkunftsnachweise HKN (+1–4 Rp./kWh)

    Separater Erlösstrom — unabhängig vom gewählten Vermarktungsweg. Handelbar über Pronovo, BUYECO oder direkt an Energieversorger.

Mehr zu ZEV, vZEV und LEG als rechtlichem Rahmen für Areallösungen finden Sie auf unserer ZEV & LEG Lösungsseite. Informationen zur Grundlage — Ihrer PV-Anlage — finden Sie unter Photovoltaik für Industrie & Gewerbe.

Unser Vermarktungsprozess

So begleiten wir Ihre Energievermarktung

Analyse & Strategiewahl

Wir analysieren Ihre Anlage, Ihren Eigenverbrauch, Ihr Netzgebiet und Ihren Risikoappetit — und empfehlen den optimalen Vermarktungs-Mix.

  • Lastprofilauswertung und Eigenverbrauchsquote
  • Vergleich Netzeinspeisung vs. ZEV vs. PPA vs. Direktvermarktung
  • Wirtschaftlichkeitsberechnung für jede Option

Vertragsstrukturierung

Wir strukturieren die Verträge mit Abnehmern, Netzbetreibern und Handelsstufen — rechtssicher und auf die Laufzeit Ihrer Anlage ausgelegt.

  • ZEV-Verträge mit Arealnutzern
  • PPA-Verhandlung mit Gewerbe- und Industriekunden
  • Netzanmeldung und Einspeisetarifklärung

Technische Integration

Wir integrieren Messsysteme und Smart Meter, die Einspeisemengen, Eigenverbräuche und Vermarktungsflüsse transparent erfassen.

  • Smart-Meter-Integration für ZEV-Abrechnung
  • Echtzeit-Monitoring der Energieflüsse
  • Schnittstelle zur Börsenvermarktungsplattform

Laufendes Portfolio-Management

Wir optimieren Ihre Einspeisemengen laufend anhand von Wetterprognosen, Lastprofilen und Marktpreisen — und liefern monatliche Erlösberichte.

  • Prognoseoptimierung basierend auf Wetterdaten
  • Regelenergiemarkt-Teilnahme sofern technisch geeignet
  • Monatliches Reporting: Erträge, Marktpreise, Wirtschaftlichkeit

Ihr nächster Schritt: Vermarktungspotenzial berechnen lassen

Die optimale Vermarktungsstrategie hängt von Ihrer spezifischen Situation ab. Wir analysieren Ihr Potenzial — von der Anlagengrösse über den Eigenverbrauch bis zur Netzgebietssituation — und erarbeiten gemeinsam mit Ihnen die wirtschaftlichste Lösung. Jetzt Erstberatung anfragen: Offerte einholen.

Vertiefung im Wissen: Batteriespeicher sind eine Schlüsselkomponente für Flexibilitätsvermarktung. Unser Gewerbespeicher-Guide erläutert, wie Speicher neben Peak Shaving auch Regelenergiemarkt-Erlöse erschliessen.

Informationen zu Fördermitteln und Einmalvergütungen finden Sie auf unserer Förderung-Seite. Mehr zu Batteriespeicher für Eigenverbrauchsoptimierung und zum Energiegesetz EnG 2025 finden Sie auf den verlinkten Seiten.

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