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Glossar

Eigenverbrauch

Auch bekannt als: Eigenverbrauchsquote, Selbstverbrauch

Eigenverbrauch bezeichnet den Anteil des produzierten Solarstroms, den ein Betrieb direkt selbst nutzt, statt ihn ins Netz einzuspeisen. Er ist der zentrale Werthebel einer PV-Anlage: Selbst genutzter Strom ersetzt Netzbezug zu 20 bis 35 Rp./kWh, während die Einspeisung nur 5 bis 12 Rp./kWh erlöst. Unoptimierte Anlagen erreichen 30 bis 40 Prozent, mit Speicher und ZEV sind 70 bis 90 Prozent erreichbar.

Die Differenz zwischen Einspeisevergütung und vermiedenem Netzbezug macht den Eigenverbrauch zum wichtigsten wirtschaftlichen Parameter jeder gewerblichen Solaranlage. Jede Kilowattstunde, die statt ins Netz in die eigene Produktion fliesst, ist ein Mehrfaches wert.

Vier Hebel steigern die Quote: Batteriespeicher verschieben Solarstrom in die Abend- und Nachtstunden, Lastverschiebung legt flexible Verbraucher in die Mittagsspitze, ein Energiemanagementsystem koordiniert beides automatisch, und ein ZEV erweitert den Nutzerkreis über den eigenen Betrieb hinaus.

Wie die vier Hebel zusammenspielen: Eigenverbrauch von 30% auf 90%.