Thinking Energy.
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E-Mobilität

Ladeinfrastruktur für Elektroflotten im Industrie- und Gewerbebereich: 22 kW bis 400 kW je Ladepunkt, integriert mit PV und Energiemanagement, schlüsselfertig realisiert.

Ihre Fahrzeugflotte wird elektrisch. Die Infrastruktur entscheidet, ob es sich rechnet.

Das Wichtigste in Kürze

7 Min. Lesezeit

Schweizer Industrie- und Logistikbetriebe stehen vor einer strukturellen Entscheidung: Das Klima- und Innovationsgesetz (KlG) verlangt von allen Unternehmen Netto-Null-Emissionen bis spätestens 2050, und die Betriebskosten elektrischer Fahrzeuge liegen bereits heute um den Faktor 3–5 unter denen von Dieselfahrzeugen. Wer jetzt die Ladeinfrastruktur aufbaut, sichert sich Fördermittel, fixe Energiekosten und einen Vorsprung vor der regulatorischen Kurve.

Als Spezialist realisieren wir Ihre Ladeinfrastruktur schlüsselfertig: von der Netzanbindung über Planung und Bau bis zum laufenden Betrieb. Durch gezielte Eigenverbrauchsoptimierung integrieren wir Solarstrom direkt in Ihren Ladepark. 40% des Ladestroms können aus eigener PV-Produktion stammen, wie beim Hugelshofer-Projekt.

Ladeinfrastruktur ohne Integration

  • Netzstrom zu 20–30 Rp./kWh für jeden Ladevorgang, kein Einfluss auf die Energiekosten
  • Lastspitzen durch gleichzeitiges Laden treiben den Leistungspreis in die Höhe
  • Ladeinfrastruktur und PV-Anlage laufen unkoordiniert: Solarstrom wird eingespeist statt genutzt
  • Kein Energiemanagement: Laden nach Zufall statt nach Flottenbedarf und Sonneneinstrahlung

Mit Ampere Dynamic

  • Bis zu 40% des Ladestroms aus eigener PV-Produktion, Gestehungskosten unter 12 Rp./kWh
  • Intelligentes Lastmanagement verhindert Leistungsspitzen, kein unnötiger Netzausbau
  • PV, Speicher und Ladeinfrastruktur als integriertes System mit einer Steuereinheit
  • Echtzeit-Lademanagement synchronisiert Flottenbedarf, Solarertrag und Netzbezug
100% Netzstrom 40% Solarstrom
Anteil eigene Energie im Ladepark

Beweis: Der Hugelshofer-Ladepark in der Praxis

Im Mai 2024 hat Ampere Dynamic gemeinsam mit der Hugelshofer Group und ausgewählten Partnern einen der grössten Schnellladeparks für Elektro-LKW in Europa (Stand 2024) in Betrieb genommen.

28 Ladepunkte mit bis zu 400 kW Ladeleistung, kombiniert mit einer 1’001 kWp Solaranlage und realem Energiemanagement. Ein 40-Tonner lädt in 90 Minuten vollständig, der Fuhrpark rollt ohne Betriebsunterbruch.

Das Projekt gewann den Swiss Logistics Award 2024 und dient als branchenweites Referenzprojekt für die Elektrifizierung der Schweizer Logistik.

So realisieren wir Ihren Ladepark

Lade- und Netzinfrastruktur

Von Einzelladestationen (22 kW AC) bis zu Schnellladeparks (400 kW DC), skalierbar von 10 bis über 200 Ladepunkte. Wir entwickeln ein auf Ihren Standort zugeschnittenes Gesamtkonzept.

  • Netzanmeldung, Trafostationen und Lastmanagement vollständig koordiniert
  • Schlüsselfertige Anlage, betriebsbereit übergeben

PV-Ports und Truckports

Ihre Abstellflächen produzieren Solarstrom, während Ihre Fahrzeuge laden. Bifaziale Module mit bis zu 25% Mehrertrag durch Bodenreflexion.

  • Dauerhaft reduzierte Ladekosten auf 8–12 Rp./kWh
  • Schutz für Fahrzeuge und Ladestationen vor Überhitzung

Energiemanagement und Eigenverbrauchsoptimierung

Intelligentes Energiemanagementsystem koordiniert Solarertrag, Ladebedarfe und Netzbezug in Echtzeit, ohne manuelle Eingriffe.

  • Lastspitzen gekappt, Leistungspreis-Überschreitungen verhindert
  • Ladeprozesse nach Fuhrplanlogik und Solarverfügbarkeit priorisiert

Förderung: Was für Ihr Projekt gilt

Welches Programm greift, hängt von Betriebsgrösse und Anlagenteil ab:

  • ASTAG Branchenprogramm E-LKW «in charge» (für KMU unter 250 Mitarbeitende): bis zu 40% der anrechenbaren Investitionskosten, Budget CHF 20 Millionen, Antragsperiode 2026–2027, nach Eingang der Gesuche
  • KlG-Gesuch beim BFE (für Betriebe mit Netto-Null-Fahrplan, ohne Grössengrenze): bis zu 50% der anrechenbaren Kosten, nur für neuartige Technologien und Prozesse; ob ein Ladepark dazu zählt, prüft das BFE im Einzelfall
  • GREIV (für PV-Komponenten ab 100 kWp): bis zu 30% der PV-Investition zusätzlich

Wir managen den gesamten Förderprozess: Kein Förderfranken geht verloren. Mehr zum Branchenprogramm Ladeinfrastruktur E-LKW

Vertiefung im Wissen: Unser Leitfaden Ladeinfrastruktur für Gewerbe erklärt Planung, Netzanschluss und Kosten im Detail. Wie das integrierte System aus PV und Ladepark in der Praxis funktioniert, zeigt die Fallstudie Hugelshofer Ladepark: einer der grössten E-LKW-Ladeparks Europas.

Häufige Fragen

Wie lange dauert ein Ladepark-Projekt von der Anfrage bis zur Inbetriebnahme?

Typisch 4–9 Monate je nach Grösse und Netzsituation: Machbarkeitsstudie in 4–6 Wochen, Netzanmeldung und Baugenehmigung in 6–12 Wochen, Realisierung in 6–12 Wochen. Wir koordinieren den gesamten Prozess mit Netzbetreiber und Behörden.

Braucht meine Flotte zwingend eine eigene PV-Anlage?

Nein, aber sie rechnet sich in den meisten Fällen. Eine integrierte PV-Anlage senkt Ihre Ladekosten von 20–30 Rp./kWh (Netzstrom) auf 8–12 Rp./kWh dauerhaft. Bei einer mittelgrossen Flotte mit 50’000 kWh jährlichem Ladebedarf entspricht das einer jährlichen Ersparnis von CHF 5’000–10’000. Die PV-Anlage amortisiert sich in 4–6 Jahren.

Welche Ladeleistung brauche ich für schwere Nutzfahrzeuge?

Für 40-Tonnen-E-LKW empfehlen wir DC-Schnelllader mit 150–400 kW: Das ermöglicht eine Vollladung in der Lenk- und Ruhezeit (90 Minuten). Für leichte Nutzfahrzeuge und Vans reichen AC-Ladepunkte mit 22 kW (Ladezeit über Nacht). Wir dimensionieren die Infrastruktur nach Ihren tatsächlichen Fuhrplandaten.

Was passiert, wenn die Netzkapazität nicht ausreicht?

Lastmanagement und Batteriespeicher ersetzen in vielen Fällen einen teuren Netzausbau. Ein Batteriespeicher puffert Lastspitzen, der Netzbezug bleibt konstant, die Umrüstung des Netzanschlusses entfällt. Wir analysieren Ihre Netzsituation im Rahmen der Machbarkeitsstudie.

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